Wenn Kinder zu teuer sind
1,9 Millionen Kinder haben Anspruch auf staatliche Förderung. Übersetzt bedeutet das: Immer mehr Eltern können sich ihre Kinder im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr leisten. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Lösungen der Kinderarmut

Armut muss nicht sein?!
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt.
Wie passen dazu boomende Suppenküchen, florierende „Sozialkaufhäuser“ und Tafeln, die sich vor dem Andrang ihrer bedürftigen Kunden kaum retten
können?
Was bedeutet „Armut in Deutschland“?
Wie sieht der Speisezettel eines armen Menschen aus?
Und - muss Armut sein?
Was muss sich verändern, damit Armut verschwindet?
Wenn Caritas über Armut spricht, muss auch die Armut in der Welt im Blick sein. Das Programm des letzten Bühnentages gibt
auch Raum für internationale Perspektiven, in Russland.
Mit ernsten, nachdenklichen oder heiteren Texten begleitet die Magdeburger Band „ConTakt“ diesen Tag. Die Trommelgruppe der
Don Bosco Jugendhilfe Osnabrück, Magic Drums and Percussion, wird zusätzlich „auf die Pauke hauen“; durch das Programm führt Susanne Haverkamp.
Das "Internetradio Magdalena", eine Initiative der Caritas für Kinder und Jugendliche aus Berlin, berichtet von der Caritasbühne
(http://www.caritas-berlin.de/magdalena/internetradio.htm ).
Tagesübersicht
10.00 – 10.30 Uhr
10.30 – 11.15 Uhr
11.15 – 11.45 Uhr
11.45 – 12.30 Uhr
12.30 – 13.15 Uhr
13.15 – 13.45 Uhr
13.45 – 15.30 Uhr
15.30 – 16.00 Uhr
16.00 – 17.00 Uhr
10.00 – 10.30 Uhr
Kinderarmut hat viele Gesichter
Arme Kinder aus aller Welt erhalten eine Stimme. Ein szenisches Gespräch, das es in sich hat. Entwickelt und auf die Bühne
gebracht von der Theater-AG der Osnabrücker Angelaschule.
10.30 – 11.15 Uhr
Caritas im Gespräch: "Was ist denn Armut?"
„Armut“ lässt sich in Zahlen darstellen. Was Armut bedeutet, ist damit nicht gesagt. Heinz von Wensiersky ist betroffen und berichtet im Gespräch mit dem früheren Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, Dr. Hans-Jürgen Marcus und einer Teilnehmerin der Aktion „Sieben Wochen mit Hartz IV“ von seinen Erfahrungen mit Armut.
11.15 – 11.45 Uhr
Publikumsaktion: Reicht's noch für Spaghetti?
Was können Sie sich leisten, wenn Sie Arbeitslosengeld II bekommen? Das Publikum ist zum Selbstversuch eingeladen.
11.45 – 12.30 Uhr
Rebhuhn oder trocken Brot – was kommt heute auf den Tisch?
Was sieht der Regelsatz nach "Hartz IV" für ein Mittagessen vor? Kann man davon kochen? Sterne-Koch Thomas Bühner und Mitarbeiterinnen eines Qualifizierungsprojektes für Langzeitarbeitslose starten live einen Versuch.
12.30 – 13.15 Uhr
Gemischte Gefühle. Lebenswirklichkeit und Hilfeangebote für Betroffene
Wie hilft die Caritas bei Armut?
Reicht die Hilfe?
Was geht einem Helfer durch den Kopf?
Prägnante Theaterszenen stellen den Alltag in einer Beratungsstelle dar, auf die Bühne gebracht von der Waldbühne Kloster
Oesede.
13.15 – 13.45 Uhr
Publikumsaktion: Reicht´s noch für Spaghetti?
Was können Sie sich leisten, wenn Sie Arbeitslosengeld II bekommen? Das Publikum ist zum Selbstversuch eingeladen.
13.45 – 15.30 Uhr
Armut fordert Initiative – von jedem! Anforderungen an eine zeitgemäße Armutspolitik.
In drei Gesprächsrunden suchen Fachleute, Politiker und engagierte Bürger/innen Antworten auf die Frage, wie Armut verhindert
werden kann.
Das Hertener Caritas-Kabarett „Gemein und nützlich“ setzt zwischen den Runden bissige und hintergründige Kontraste.
Mitwirkende: Ingrid Großmann, Lionsclub Osnabrück ; Dr. Hans-Jürgen Marcus, Direktor des Diözesancaritasverbandes Hildesheim;
Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes; Reinhard Sliwka, Sozialdezernent der Stadt Osnabrück; Johann
Weng, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Osnabrück, Dr. Jürgen Wermser, Chefredakteur der Neuen Osnabrücker
Zeitung.
15.30 – 16.00 Uhr
Von einigen, die auszogen, das Geldsystem zu verstehen. Gespielte Bilder zur Magie des Geldes
Eine Alternative zum geltenden Kapitalsystem ist das Modell des "Regional-Geldes". Spielerich wird dargestellt, was damit
zu verändern wäre.
Mitwirkende:
16.00 – 17.00 Uhr
Russland – das Land mit den zwei Gesichtern. Zwischen unvorstellbarer Armut und unendlichem Reichtum.
Seit 10 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück und dem Bistum Südrussland. Dort leben enormer Reichtum und extreme Armut "Tür an Tür". Bischof Clemens Pickel, Caritasdirektorin Sr. M. Elisabeth Jakubowitz und der Osnabrücker Caritasvorsitzende Diakon Dr. Gerrit Schulte im Gespräch über die zwei Gesichter eines Landes.
17.00 – 17.15 Uhr
Abschluss des Bühnenprogramms
Der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Osnabrück, Dr. Gerrit Schulte, der Direktor des Diözesan-Caritasverbandes Osnabrück, Josef Heile und Mitwirkende blicken zurück auf drei Tage Caritas-Bühne und wagen einen Blick ins Weite.
