Bildung und Arbeit - für alle!
Bildung und Arbeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für Teilhabe, Selbstbestimmung und Perspektiven. Anders formuliert:
Wer schlechte oder wenig Bildung hat und/oder arbeitslos ist, fühlt sich oft ausgegrenzt. Deshalb ist es ein drängendes Alarmsignal,
wenn ungefähr 15 Prozent der Jugendlichen eines Jahrgangs keinen Ausbildungsabschluss haben und ca. neun Prozent eines Jahrgangs
gar ohne Abschluss von der Schule gehen.
Was ist zu tun, um allen jungen Menschen eine Chance zu eröffnen, trotz schlechter Rahmenbedingungen?
Wie müssen Menschen unterstützt werden, die schon lange arbeitslos sind?
Was ist mit den Älteren?
Diesen und anderen drängenden Fragen geht das Programm der Caritas-Bühne am Freitag nach. Im Gespräch mit Betroffenen, Fachleuten,
Politikern werden einen Tag lang Akzente gesetzt, vorbildliche Initiativen vorgestellt und Impulse gegeben, die über den Katholikentag
hinaus wirken sollen.
Musikalisch wird das Programm von der Band „TNH“ der Johannesburg, Surwold begleitet; Burkhard Schäfers, ifp, und Sandra Janetzki, Johannesburg, moderieren.
Tagesübersicht
10.00 – 11.00 Uhr
11.00 – 12.00 Uhr
12.00 – 13.00 Uhr
13.00 – 14.30 Uhr
14.30 – 15.15 Uhr
15.15 – 16.15 Uhr
16.15 – 16.45 Uhr
16.30 – 17.00 Uhr
17.00 – 18.00 Uhr
10.00 – 11.00 Uhr
Caritas im Gespräch: 2. Arbeitsmarkt – erstklassige Chance!?
Benötigt Deutschland öffentlich geförderte Arbeitsplätze?
Arbeitsplätze, finanziert mit öffentlichen Mitteln, sind umstritten. Welche Chancen eröffnen sie?
Wie helfen sie?
Und was spricht gegen sie?
Darüber diskutieren der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Prof. Dr. Georg Cremer, und der Vizepräsident des Bundes Deutscher Arbeitgeber, Randolf Rodenstock.
Weiter mit dabei: Zwei Betroffene, eine Mitarbeiterin einer Bildungseinrichtung und Siegfried Averhage, MaßArbeit Osnabrück.
11.00 - 12.00 Uhr
Caritas im Gespräch: Viele Wege führen in den Beruf. Jeder braucht eine Ausbildung!
Etwa 16.600 Jugendliche blieben im Jahr 2007 ohne Ausbildungsplatz. Für sie müssen Wege geschaffen werden, damit sie einen Beruf erlernen können. Jugendliche, denen die Johannesburg in Surwold, eine Perspektive eröffnet hat, diskutieren mit Christine Haderthauer, CSU-Generalsekretärin, Hubertus Heil, SPD-Generalsekretär, und Dr. Klaus Lang, Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte Holding.
12.00 – 13.00 Uhr
„Perspektiva“ schafft Perspektiven. Unternehmen stellen sich ihrer Verantwortung für Jugendliche
Wenn es um Arbeit für benachteiligte Jugendliche geht, ist auch die Wirtschaft in der Pflicht. Im Projekt „Perspektiva“ aus Fulda engagieren sich mehr als 50 Unternehmen, um Jugendlichen eine echte Perspektive zu eröffnen.
13.00 – 14.30 Uhr
Berufliche Bildung und Arbeit für Menschen mit Behinderungen
Teilhabe für Menschen mit Behinderungen bedeutet auch Teilhabe am Arbeitsleben. Für viele sind die Werkstätten für Behinderte
der Ort, an dem sie eine wichtige Aufgabe finden. Wie gestaltet sich berufliche Bildung, welche Perspektiven haben Menschen
mit Behinderungen am Arbeitsmarkt, wie erleben dies Angehörige und Verantwortliche?
Die musikalische Gestaltung dieses Programmpunktes übernimmt die Band „Windspiel“ des St. Lukas-Heims Papenburg.
14.30 – 15.15 Uhr
Caritas im Gespräch: „Hinterm Horizont geht´s weiter…“. Chancen für ältere Arbeitslose.
55 und arbeitslos – für Viele ist die Hoffnung auf einen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ein schöner Traum, der mit der Realität nicht zu tun hat. Dass es auch anders geht, beweist das Projekt „Horizonte“. Im Gespräch sind Projektteilnehmer mit Politikern und sozialen Fachleuten. Musik: Daniel Adolfo, Rapper, Köln
15.15 – 16.15 Uhr
"So kann's gehen...". Familienfreundliche Arbeitsstrukturen
Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist für viele Frauen eine enorme Herausforderung. Fragen, Probleme und Lösungen
werden auf der Bühne in Szene gesetzt – nicht immer ganz ernst gemeint, aber durchaus ernst zu nehmen.
Dazu gibt’s Gespräche mit Fachleuten und dem Publikum.
16.15 – 16.45 Uhr
SAG JA – Arbeitsmarktzugang für junge Asylsuchende
Junge Menschen, die als Asylsuchende in Deutschland leben, haben kaum eine Chance auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Das Osnabrücker Projekt „SAG JA“ zeigt Wege auf, wie dies zu ändern ist.
16.30 – 17.00 Uhr
Bischof Dr. Franz-Josef Bode besucht die Caritas-Bühne
17.00 – 18.00 Uhr
„Shakespeare meets Schiller“ – Qualifizierung junger Flüchtlinge mit Theaterarbeit
Um in einem fremden Land zu Recht zu kommen, sind Sprachkenntnisse von größter Bedeutung. Sprachkurse sind ein Weg, diese Kenntnisse zu erwerben – Theater spielen ist ein anderer. Im Kölner „Projekt Shakespeare“ von IN VIA spielen junge Flüchtlinge Szenen aus Schillers Stück "Die Räuber“.
